Wikipedia for Peace 2016: Environmental Justice

Wann:
10. August 2016 – 21. August 2016 ganztägig
2016-08-10T00:00:00+02:00
2016-08-22T00:00:00+02:00

Für zwei Wochen fanden sich im August in Jenbach (Tirol) 15 junge Menschen aus Europa und Asien zusammen, um gemeinsam in ihren jeweiligen Muttersprachen Wikipedia-Artikel zum Thema Frieden zu schreiben. Ziel des Projekts “Wikipedia for Peace” war es, die Themen Frieden und Gerechtigkeit stärker im Internet sichtbar zu machen. Organisiert wurde es von den zwei Vereinen Service Civil International (SCI) und Wikimedia.

Foto: Philip Kopetzky
Foto: Philip Kopetzky

„Wir finden, Wikipedia hat noch nicht genügend Inhalte zu Friedensthemen, kann aber durch seine große Reichweite dazu beitragen, dem Thema gerade in Zeiten wie diesen mehr Aufmerksamkeit zu schenken“, so der Organisator Thomas Schallhart von der Friedensorganisation Service Civil International Österreich. Junge Menschen aus Ländern wie Israel, Vietnam, Syrien, Bulgarien und Spanien schrieben neue Artikel in insgesamt 13 Sprachen.

2015 hatte das Projekt erstmals in Wien stattgefunden. Dieses Jahr lag der Fokus auf dem Thema Umweltgerechtigkeit, wofür Tirol mit seiner reichen Natur und den dazugehörigen Konflikten einen guten Ausgangspunkt bietet. “Wir kommen alle aus unterschiedlichen Ländern, aber überall gibt es Umweltprobleme. Vielleicht können wir so einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Welt besser zu machen”, erklärte eine polnische Teilnehmerin.

Foto: Ipuigso
Foto: Ipuigso

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 47 neue Artikel zu UmweltaktivistInnen aus aller Welt sind entstanden, 20 bestehende Artikel wurden erweitert und überarbeitet. Bei einer Fototour durch Jenbach hat die Gruppe fast alle Objekte, die der Tiroler Kunstkataster zur Gemeinde kennt, fotografiert. Eine detaillierte Auflistung aller Ergebnisse findet sich hier.

Das Projekt ist ein typisches “Workcamp”, wie der Service Civil International sie sonst eher offline in Nationalparks oder sozialen Einrichtungen organisiert: Die internationale Gruppe arbeitete für zwei Wochen ehrenamtlich für einen gemeinnützigen Zweck, lebte in einer einfachen Unterkunft und verpflegte sich selbst. Die Reisekosten hatten die TeilnehmerInnen selbst übernommen, der Rest wurde von Wikimedia Österreich und Service Civil International finanziert.

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Presseberichte zum Projekt: