Kategorie-Archiv: Erfahrungsbericht Seminare&Trainings

The bigger picture: NFE for a Global Perspective

Von 8. bis 13. Februar 2018 haben wir in Wien die Tool Fair „The bigger picture: NFE for a Global Perspective“ organisiert. In dem Projekt ging es darum, Methoden rund um globale Gerechtigkeit, Rassismus, Klimagerechtigkeit und verwandte Themen auszutauschen. Das hilft uns, unsere Arbeit mit jungen Menschen besser und spannender gestalten zu können.

38 Menschen von Organisationen aus 15 Ländern (Armenien, Österreich, Tschechien, Deutschland, Kroatien, Italien, Mazedonien, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Slowenien, Finnland, Ungarn, Polen) haben an dem Projekt teilgenommen. Die Teilnehmenden kamen von ganz unterschiedlichen Organisationen; manche, so wie der SCI Österreich, arbeiten mit jungen Menschen in Freiwilligendiensten, andere machen Bildungsprojekte im Bereich Globales Lernen in Schulen, Jugendzentren oder Universitäten.

Die Methoden, die wir ausgetauscht und kennengelernt haben, haben von Workshops rund um die ausbeuterische Wirtschaftsmaschinerie hinter einem normalen T-Shirt hin zu Spielen rund um Privilegien oder Theatermethoden, die mit Humor arbeiten, gereicht. Ein roter Faden war, globale Machtstrukturen zu hinterfragen.

Besonders spannend war ein Pub Quiz rund um globale Gerechtigkeit, das wir im Weltcafé in Wien an einem Abend organisiert haben: Teilnehmende lernten überraschende Fakten rund um die Kolonialgeschichte Brasiliens, das ruandische Parlament oder Rassismus in Wien.

Die Teilnehmenden haben, aufbauend auf einem Toolkit aus dem Seminar „Picturing the Global South“ (2015), ein Toolkit verfasst, das die Ergebnisse der Tool Fair zusammenträgt. Wir haben das Toolkit vor allem um zahlreiche neue Methoden, aber auch andere Inhalte erweitert. Download des Toolkits „Picturing the Global South: The Power Behind Good Intentions“ (Version 3, 2018) hier!

„The bigger picture: NFE for a Global Perspective“ wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des  Förderprogramms „Erasmus+“ finanziert.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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Picturing the Global South: The Power Behind Good Intentions

foto1Gemeinsam mit dem „Pool of Trainers and Facilitators“ des SCI veranstalteten wir von 14. bis 21. November 2015 das Seminar „Picturing the Global South: The Power Behind Good Intentions“ in Wien.

Viele europäische Freiwillige haben guten Absichten, wenn sie an Freiwilligenprojekten im Globalen Süden teilnehmen wollen (wie etwa unserem Nord-Süd-Austausch-Programm). Die Freiwilligen wollen „helfen“, wo Hilfe gebraucht wird, sie wollen „andere“ Kulturen kennenlernen und ein anderes Leben leben als das, das sie gewohnt sind. Wie reflektieren Freiwillige aber über postkoloniale Machtstrukturen, die hinter gewissen Ideen von „Entwicklung“ stecken? Sehen sie Länder des Globalen Nordens als gleichwertig mit Ländern des Globalen Südens, bewusst oder unbewusst? Was bedeutet es, einen unterschied zwischen reich und arm, modern und traditionell, entwickelt und entwickelnd zu machen? Fragen sie sich, warum in manchen Teilen der Welt „Hilfe“ gebraucht wird – und was hat das mit ihrem eigenen Leben zu tun?

fotopsgood5Diesen und mehr Fragen sind wir im Rahmen des Seminars gefolgt, um den Diskurs rund um Freiwilligenarbeit im Globalen Süden mit einem macht- und normkritischen Ansatz auch in unsere Organisation zu holen – und andere Organisationen zu motivieren, ebenfalls einen so kritischen Umgang wie möglich zu pflegen. Im Rahmen des Seminars haben wir auch eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema organisiert.

Die SeminarteilnehmerInnen haben gemeinsam ein Toolkit verfasst, das die Ergebnisse des Seminars zusammenfasst, Methoden zur Vorbereitung von Freiwilligen bei Nord-Süd-Einsätzen sowie viele kritische Denkanstöße vereint. Download des Toolkits hier!

„Picturing the Global South: The Power Behind Good Intentions“ wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des  Förderprogramms „Erasmus+“ finanziert.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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SCI Training of Trainers

ToT Antwerpen 2015

Melanie Balaz
ToT Antwerpen 2015

Bericht von Melanie Melanie Balaz

Eine intensive Woche in der gelernt wird wie man lernt, wie man einen Trainingsplan erstellt, einen Workshop organisiert, welche Methoden man für diesen wählt, an welchen Kompetenzen man als Trainer arbeiten kann und wie Gruppendynamik funktioniert und sich entwickelt. Wir erstellten und hielten unsere eigenen Workshops, gaben uns gegenseitig Feedback, arbeiteten an unseren Präsentationsskills. Wir waren, eine internationale Gruppe aus Polen, Österreich, Italien, Bulgarien, Catalonia, Finnland, Ungarn, Irland, Kroatien und Belgien. Gemeinsam sind wir für Free Hugs auf die Straße gegangen, haben gebouldert und das Antwerper Nachtleben erkundet, zahlreiche Spiele gespielt, bulgarisch getanzt, international gegessen, Filme gedreht, die Schokoladenfabrik neben dem SCI Hauptsitz für Gratis Schokolade besucht und viel gelacht. Dank je wel, für ein großartiges Training!

NFE at the Mirror

NFE at the Mirror Erfahrungsbericht zu unserer "Tool Fair" in Wien von 6.-9. November 2014.

Doesn’t matter which training, conversation or everyday life situation you’re in: Always be prepared to get hit by an emotional bus!”

Gemeinsam mit dem „Pool of Trainers and Facilitators“ des SCI waren wir von 6. bis 9. November 2014 Gastgeber für das Seminar „Non-formal Education (NFE) at the Mirror“ in Wien. Bei dieser ersten „Tool Fair” lernten die 31 Teilnehmer/innen aus 11 Ländern (Spanien, Ungarn, Bulgarien, Hong Kong, Österreich, Belgien, Großbritannien, Malaysien, Polen, Italien und Russland), wie man nicht-formelle Bildung und Lernmethoden in Projekten einsetzen kann, tauschten Methoden aus und erfuhren, wie man Wissen auf unkonventionelle Weise vermitteln kann – und dass man nicht immer nur auf PowerPoint und Frontalvortrag zurückgreifen muss.

„NFE at the Mirror“ wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des  Förderprogramms „Erasmus+“ und vom Jucker Mauderli Fund finanziert.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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