Archiv der Kategorie: Nord-Süd-Workcamps

Children Summer Camp in Palästina – Juli 2014

Verfasst von Christina Ott

Als ich mich entschlossen habe in ein Workcamp zu fahren, habe ich unter anderen das in Palästina ins Auge gefasst. Damals wusste ich natürlich noch nicht, was für aufregende zwei Wochen da auf mich zukommen.

Meine Entscheidung viel auf Palästina, da mich die Geschichte zwischen Israelis und Palästinensern schon seit Jahren beschäftigt. Ich hoffte dadurch mehr Einblick in die Konfliktsituation zu bekommen. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen, denn man muss einmal dort gewesen sein um überhaupt mitreden zu können. Dann lässt einen dieses wundervolle vielseitige Land auch nicht mehr los.

Doch nun von Anfang an, es ist wichtig spätestens am frühen Nachmittag, am Flughafen in Tel Aviv anzukommen, da man noch mit mehreren Stunden rechnen muss bis man beim Camp ist, zu dem man selbstständig kommen muss. Ich wurde zum Beispiel vier Stunden am Flughafen festgehalten und befragt, wenn man arabische Stempel (Ausnahme: Ägypten u. Jordanien) im Pass hat, kann es sein, dass man gar nicht weiter kann. Nicht zu viele Geschichten erzählen, weder wahre noch unwahre, sondern nur kurze Antworten geben, was die nächsten Ziele sind, ist sicher auch hilfreich. Da es dann bei mir schon ziemlich spät wurde musste ich das letzte Stück mit einem normalen Taxi fahren (was ziemlich teuer ist), weil keine Sammeltaxis und Busse mehr fuhren.

Das Camp liegt auf einem Weinberg in der Nähe von Bethlehem, auf 900m. Da es da oben ziemlich kühl werden kann, auch im Sommer etwas Warmes mitnehmen, denn damit rechnet man eigentlich nicht. Ich wurde sehr herzlich empfangen und spürte sofort die angenehme Atmosphäre. Es waren zehn Freiwillige aus fünf Nationen (weniger als normal) und ca. 20 Kinder u. Jugendliche von sechs bis 20 Jahre, auch Kinder waren viel weniger, weil die Situation im Land ziemlich angespannt war und die Eltern od. die Betreuer der Kinder sich nicht sicher waren ob sie sie ins Camp lassen sollen.

Es ging dann um 7 Uhr in der früh schon los mit einem gemeinsamen Frühstück und wir hatten volles Programm bis 20 Uhr od. noch länger, je nachdem wann Daoud, der Leiter des Camps Zeit hatte für die Teambesprechung.

Die Lage war sehr angespannt, deshalb konnten wir immer nur einen Tag vorausplanen und wie sich dann herausstellte kam es ja dann wirklich wieder zu einem Krieg zwischen der Hamas im Gazastreifen und den Israelis. Daoud Nassar der Gründer von „Tent of Nations“, dass das Ziel des gewaltlosen Widerstands hat – den viele Palästinenser reagieren auf den permanenten Druck mit Gewalt, Resignation od. Emigration, betreibt verschiedene Projekte, wie eben das Sommerlager für palästinensische Kinder, verschiedene Ernteeinsätze, diverse Begegnungsanlässe mit Jugendlichen aus dem Ausland und Palästina und ein Frauenprojekt in dem nahegelegenen Dorf Nahalin, das Daouds Frau leitet. Durch die internationale Solidarität und der Tatsache, dass er eine Besitzurkunde (das viele nicht haben) für sein Land hat und seiner Beharrlichkeit, gelingt es ihm auf seinem Land zu bleiben trotz der illegalen Siedlungen – die immer weiter vorrücken und die Steine die ihm im wahrsten Sinne des Wortes in den Weg gelegt werden. Daoud erklärte uns viel über die Geschichte u. die Politik im Land u. wir besprachen was wir nächsten Tag mit den Kindern machten. Wir hatten jeden Tag ein anders Thema wie z.B.: Freundschaft, Frieden, Natur, Zukunft, Konfliktbewältigung, usw., dass wir in Spielen, Tänzen, Sport, Liedern, …umsetzten. Denn Konfliktbewältigung beginnt in der Familie, wenn man es da nicht lernt ist es später viel schwieriger nach gewaltfreien Lösungen zu suchen. Wir hatten auch jeden Tag Arabisch Unterricht, Psychologie u. lernten arabische Tänze. Wir sprachen mit den Kinder über ihre Ängste, zum Teil gingen sie mit der Lage sehr gelassen um, zum Teil hatten sie große Angst, je nachdem was sie erlebt hatten. Die Älteren machten sich große Sorgen ob es je dauerhaften Frieden geben kann und sie in Ruhe leben können. Das Essen war wirklich sehr gut und ausreichend, nur mit dem Wasser mussten wir sehr sparen, weil das ja die Israelis in der Hand hatten. Was für uns dann ja auch kein Problem war, wenn man sich darauf einstellt. Wir konnten auch interessante Ausflüge machen, mussten uns aber vorher informieren, wo es sicher ist. Bethlehem, Jericho, Totes Meer, Jerusalems Altstadt, … waren unsere Ziele.

Das ganze Camp war wirklich sehr gut organisiert und ich fühlte mich sehr wohl bis auf die Tatsache, dass wir eigentlich nie wussten wie es weitergeht, wenn sich die Lage noch weiter verschlimmert. Das lag natürlich an erster Linie an Daoud und seiner Familie, die wirklich ganz beeindruckende, warmherzige Menschen sind. Daoud betont auch – die Geschichte ist zur Zeit nicht wichtig, was zählt ist wie man jetzt mit der Situation umgeht, dass beide Völker miteinander in Frieden leben können. Dabei ist es notwendig, dass beide Bevölkerungen einander kennenlernen, zusammenleben und im Dialog bleiben – von Mensch zu Mensch, dann kann man die Sorgen und die Ängste der anderen verstehen. Dann werden sie sehen, dass einer nur gewinnt wenn auch die andere Seite gewinnt. Im Krieg gibt es nur Verlierer. Die Menschen leiden auf beiden Seiten, auch die Israelis, mit der Angst vor Terroranschlägen und Raketenbeschüssen. Unrecht passiert in Israel und Palästina, das Ausmaß und die Folgen sind natürlich im Moment nicht zu vergleichen. Sicherheit, darf nicht auf Kosten und der Würde einer andern Bevölkerungsgruppe gehen.
Ich hatte die Gelegenheit nach dem Camp mit Israelis und Palästinenser zu sprechen und versuche die verschiedenen Perspektiven zu verstehen – wie sieht es auf der anderen Seite aus – die Menschen wollen Frieden. Es bleibt der Eindruck, dass es eine Region voller Widersprüche ist, mit offener und versteckter Gewalt, aber ich konnte auch viele liebenswerte Menschen auf beiden Seiten kennenlernen. Jeder muss dem anderen ein Stück entgegen gehen, darum ist die Zweistaatenlösung mit gemeinsamer Verwaltung in Jerusalem wahrscheinlich die einzige Lösung und die Palästinenser haben ihre Hoffnung im Angesicht der Hoffnungslosigkeit nicht aufgegeben.

Es kommen einem die eigenen Probleme sehr klein vor, darum ist der menschliche Einsatz für die Würde und die Anerkennung der Menschen so wichtig, dass sie auch in scheinbaren Friedenszeiten von der Welt wahrgenommen werden.

Israel/Palästina ich komme wieder!

„Youth against ignorance“: Workcamp in Tanzania 2011

Verfasst von Claudia Saltiel

Treffen am Meeting Point sowie Anreise zum Camp verliefen reibungslos und gut organisiert. Ansprechpartner wurden baldigst vorgestellt. Leider wurde das ursprüngliche Camp in Mtwara abgesagt und so blieben wir und andere Gruppen, dessen Ursprungsorte ebenfalls gecancelt wurden, in der Hauptbasis, nähe Dar es Salaam. Dies führte dazu, dass ca. 70-80 Freiwillige versorgt werden mussten. Hierbei kam es zu Schlafplatz-Problemen, denn obwohl uns Unterkunft in Häusern mit 3-4 Betten zugesagt wurden, und vor Ort nochmals bestätigt wurden, mussten wir zu 20(!)st in einem umfunktionierten Klassenzimmer nächtigen. Erst durch Eigenrecherche bemerkten wir, dass zumindest für ein paar Freiwillige Schlafplätze in kleineren Räumen verfügbar waren auf die wir schließlich hinwiesen, um eine etwas erträglichere Schlafsituation zu ermöglichen.

Unsere Aufgabe bestand darin Klassenzimmer auszumalen und später am Tag mit den Kindern der Schule Sportaktivitäten zu betreiben bzw. zu unterrichten. Leider stand nicht genug Arbeitsmaterial zur Verfügung, somit konnte meist nur die Hälfte der Leute tatsächlich ausmalen.

Das „Youth Festival“ war ein voller Erfolg, man merkte schnell welch großes Ereignis dies für die Organisatoren war und der Spirit gelangte auch zu den Freiwilligen anderer Länder. So hatten wir die Möglichkeit uns auch mit lokalen Jugendlichen auszutauschen, um Einblicke in das Bildungswesen zu erhalten.

Die Tatsache, dass viel zu viele Freiwillige auf einem Fleck waren, trübte in meinen Augen leider die Tatsache in einem Land wie Tanzania zu sein. Man tauschte sich zwar aus, doch um mit Europäern Zeit zu verbringen muss man nicht nach Afrika fliegen und es waren genug Freiwillige dort, die ausschließlich das Camp besuchten.

Insgesamt kann ich sagen, dass es ein relativ „gut“ organisiertes Camp war und traue mich zu behaupten, dass hätte nur ein Workcamp stattgefunden, dieser Aufenthalt ein voller Erfolg geworden wäre.

International Youth Sports Workcamp for HIV/AIDS Awareness in Uganda

Verfasst von Johanna Ertl

Am Tag meiner Matura hatte ich keine Ahnung was ich studieren wollte, doch eines war mir klar: Ich wollte für ein Jahr auf Freiwilligeneinsatz ins Ausland gehen. Leider war ich damals noch nicht volljährig und die Organisationen hatten strenge Altersvorschriften. Daher beschloss ich erst einmal zu studieren, mit der fixen Idee im Kopf, sobald ich fertig bin einen Auslandseinsatz zu machen. Im Juli 2011 war es dann endlich soweit. Ein Professor hatte mir einen sehr interessanten Doktoratsplatz angeboten, der im Jänner 2012 beginnen sollte, ich hatte also einige Monate Zeit. Jetzt oder nie. Ich schaute mich nach einem geeigneten Projekt um und war sehr erfreut herauszufinden, dass manche Organisationen wie SCI auch Kurzeinsätze anbieten. Also meldete ich mich gleich für zwei aufeinanderfolgende Workcamps an, zuerst AIDS-Aufklärung in Uganda und dann Mithilfe in einem Nashorn-Reservat in Botswana. Ich freute mich riesig.

In dem Workcamp in Uganda ging es darum, mit einem 20-köpfigen, aus internationalen und lokalen Volontären gemischten Team ein Feriencamp für das lokale Jugendfußballteam (14-18 Jahre) zu organisieren, das AIDS-Aufklärung mit Sport und Spiel verbinden sollte.

Als ich am 6. November von einem freundlichen, lachenden Fahrer, der fließend englisch sprach, am Flughafen in Kampala abgeholt wurde, ging mir noch durch den Kopf: „Eigentlich ist das hier ja viel weniger dramatisch als im Print-out beschrieben.“ Die nächsten drei Tage verbrachte ich im UPA Guesthouse in Nansana, einem Vorort von Kampala, in dem es zu meinem großen Erstaunen Betten, fließendes Wasser (zumindest theoretisch), zeitweise Strom und eine fast „europäische“ Küche gab. Die anderen Freiwilligen empfingen mich freundlich und ich erfuhr sogleich am eigenen Körper die Basis der ugandischen Mentalität: Zeit zu haben. Niemand sagte mir wann und wie ich zum Workcamp kommen würde. Aber ich war bereit mich darauf einzulassen, sich anzupassen ist auch ein Teil der Erfahrung. Ab und zu kam ein Mitglied von UPA und sagte: „Komm mit, du hast jetzt Orientierung“ oder „Wir fahren jetzt nach Kampala Geld wechseln“. Die Orientierung bestand darin, dass mich Samuel, der Direktor von UPA, fragte: „Und, was möchtest du wissen?“ So erfuhr ich, dass zwei Tage später eine Volontärin aus Kampala kommen sollte, mit der ich dann zum Camp fahren würde. Warum noch keine anderen internationalen Volontäre angekommen waren, konnte mir niemand beantworten. Als sie dann schließlich auch nicht kam, brachte mich Samuel persönlich zum Camp in eine rurale Gegend in Zentraluganda.Wir kamen in der Finsternis an und es war etwas furchteinflößend allein in einem Auto eingequetscht zwischen zwei fremden Männern in die Wildnis hineinzufahren, auf beiden Seiten mannshohes Gras und kein Licht, keine Menschenseele. Irgendwo mitten in der Landschaft blieben wir plötzlich stehen. Da waren eine offene Veranda, ein Häuschen, in dem ich die nächsten 3 Wochen verbringen würde und ein riesiger Obstkorb auf einem kolonialen Tisch. Wir aßen Obst und später Kartoffeln. Es wurde unendliche Male wiederholt, wie froh sie waren, so einen speziellen Gast empfangen zu dürfen. Da wurde mir klar, dass ich die einzige internationale Volontärin war und ich fühlte mich etwas ausgeliefert.

Samuel verließ uns am nächsten Morgen, nachdem er mit Mr. Kizindo, dem Manager der KDS, das folgende Programm zusammengestellt hatte.

uganda

Dann wurden mir die lokalen Volontäre vorgestellt und der Manager hielt eine übertrieben förmliche Eröffnungsansprache. Den Nachmittag verbrachten wir mit Volleyball spielen im weitläufigen Garten. So hatte ich die Gelegenheit, die Volontäre besser kennenzulernen. Alle sieben waren zwischen 17 und 19 Jahren alt, außer Garvin, der als Ältester (23) sofort zum Team leader gewählt wurde. Nur drei von ihnen schliefen im Camp (und kümmerten sich daher glücklicherweise um die Hausarbeiten, da ich sonst nicht gewusst hätte, wie ich unter diesen – sehr einfachen – Umständen, überlebt hätte), alle Anderen wohnten im Ort, der etwa vier Kilometer entfernt war. Das machte die Organisation des Workcamps etwas schwierig, da sie nicht regelmäßig ins Camp kamen.

Schon am nächsten Tag wurde mir aber der eigentliche Grund meines Aufenthaltes unweigerlich klar: Der Manager hatte vorgeschlagen, ich könnte doch an einer lokalen Handarbeitsgruppe teilnehmen. Ich saß also mit diesen Frauen in traditionellen Gewändern am Boden und versuchte zu erlernen, wie man aus gefärbten Fasern Körbchen flicht. Sofort wurde ich mit Geschenken überhäuft und dann kam die Frage, die ich in diesen 3 Wochen unendliche Male hören würde: «Wir machen das, um das Schulgeld für unsere Kinder zu verdienen, du kennst sicher irgendjemanden in Europa, der uns die Sachen abkaufen könnte… »

Auch am Montag, bei der Aktivität „Fact and figures about HIV“ sollte uns der Campmanager, der eine drei-wöchige Ausbildung über HIV/AIDS gemacht hatte, alles Wissenswerte zu dem Thema vermitteln. Leider ließ er hauptsächlich die Volontäre sprechen und alles was sie sagten, wurde als „Fact“ notiert. Doch spätestens als er endlich intervenierte, nur um dann von der Abstinenz abzuraten, weil „da steigen die Spermien ins Gehirn und zerstören die Nervenzellen“ war es für mich endgültig vorbei. Noch am gleichen Tag erfuhr ich am Fußballplatz von den Jungs (der eigentlichen Zielgruppe), dass sie erstens jeden Tag bis 5 Uhr in der Schule sind und dass sie jeden Tag Fußball spielen, egal ob wir da sind oder nicht. Also fand ich mich damit ab, dass die Aktivitäten unter uns Volontären ausgeführt wurden, z. B. setzten wir uns eines schönen Morgens alle gemeinsam auf die Veranda und malten mit Buntstiften. Ich muss dazu sagen, dass es das erste Workcamp war, das KDS organisierte und es ging ihnen vor allem darum, die „Muzungu“ (Weiße) bei Laune zu halten und zu beschäftigen.

Nach etwa einer Woche des Nichtstun reichte es mir und ich konnte erreichen, dass ein Mitglied von YEAH (Young Empowered And Healthy – eine der größten NGOs zur Aufklärung in Uganda) uns im Camp besuchte. Er war hochmotiviert und hatte perfekt durchschaut, dass die Aufmerksamkeit, die mir geschenkt wurde (tatsächlich war ich die erste Weiße, die die Leute in dem Ort je gesehen hatten) auch positiv genutzt werden konnte. Noch am selben Nachmittag veranstalteten wir am Fußballplatz ein Spiel zum Thema sexuelle Netzwerke, das sehr gut aufgenommen wurde. Auf Verlangen der Jungs ging ich zwei Tage später wieder hin um ihnen Kondome zu bringen, vorzuführen und offene Fragen so gut ich konnte zu beantworten. Am Montag danach konnte ich im Laufe einer offenen Diskussion etwa zwölf Spieler des Teams dazu überreden, einen HIV-Test zu machen. Für den letzten Tag des Camps hatte der Manager ein Turnier organisiert und ich konnte ICOBI, eine NGO, die in Outreaches Leute in kleinen Orten der Umgebung direkt in ihrem Pick-up testet, überzeugen, an dem Tag am Sportplatz vorbeizukommen. Das mangelnde Interesse des Managers an HIV wurde an dem Tag nochmals klar, als er, obwohl das ICOBI-Team speziell dafür gekommen war, verweigerte, dass die Burschen vor dem Match getestet wurden. Glücklicherweise konnte ich vor Ort 17 Burschen der anderen Teams dazu motivieren, sich testen zu lassen. ICOBI erklärte sich sogar dazu bereit an einem anderen Tag wiederzukommen. Da ich danach heimfuhr, konnte ich nur mehr die Namen der immer mehr motivierten Burschen aufschreiben, in der Hoffnung, Garvin, der Campleader kümmert sich darum. Aber nach allem was ich erlebt habe, stehen die Chancen relativ gering, dass sie je getestet werden.

Alles in allem verging sehr viel Zeit mit Warten und Leute abwimmeln, die hofften über mich Geschäftskontakte nach Europa zu knüpfen. Obwohl ich ganz alleine natürlich keine „Wunder“ bewirken konnte, habe ich trotzdem das Gefühl, zumindest im Kleinen für die sieben Volontäre und die Burschen des Fußballteam etwas verändert zu haben. Außerdem war es eine sehr bereichernde Erfahrung, ich habe gelernt viele Probleme zu relativisieren und hatte viele unendlich lange und interessante Diskussionen mit meinen neuen Freunden, die ich, obwohl ich mangels Internet und Straßennamen nicht mit ihnen in Kontakt treten kann, niemals vergessen werde.