Archiv der Kategorie: Trainings und Seminare

Das dritte Ost-West Inklusions Projekt zum Thema EVS Included Seminar – Making EVS Better fand von 11. November 2013 bis 17. November 2013 in Tbilisi/Georgien statt. Das Seminar war dabei ein Mix aus Evaluation, Study Visit und Bildung von Partnerschaften mit Fokus auf den Europäischen Freiwilligendienst. Die TeilnehmerInnen haben rückwirkend die letzten 7 Jahre des Jugend in Aktion Programmes betrachtet und bereits einen kleinen Einblick auf die Neugestaltung in Form des Erasmus+ erhalten. Ziel war es vor allem die Qualität der Inklusionsprojekte und der Kooperation zwischen den Programmländern und Osteuropa und der Kaukasusregion zu evaluieren. Um einen Einblick in das Leben der VolontärInnen und Aufnahmeorganisationen zu bekommen, wurden in diesem Zusammenhang einige Organisationen in Georgien besucht und dabei gab es auch die tolle Möglichkeit die Freiwilligen bei ihrem On Arrival Training einen Tag lang zu begleiten und sich mit ihnen auszutauschen.

Organisiert wurde das Training von der österreichischen Nationalagentur und SALTO Inclusion.

PS Good Intentions

Ich muss nur noch kurz die Welt retten! Für junge EuropäerInnen ist es fast schon eine Selbstverständlichkeit, in Länder des globalen Südens (Lateinamerika, Afrika, Südostasien) zu reisen und dort im Rahmen eines Freiwilligeneinsatzes aktiv zu sein. Dass dabei oft versteckte postkoloniale Machtverhältnisse eine große Rolle spielen, wird meist ausgeblendet.

Freiwilligenorganisationen aus ganz Europa kommen im November zum machtkritischen Seminar „Picturing the Global South: The Power Behind Good Intentions“ (kurz: PS Good Intentions) in Wien zusammen, um darüber zu diskutieren und zu reflektieren, ob, wer, wie und warum von Europa in den globalen Süden versendet werden soll, um einen Freiwilligendienst zu absolvieren.

Am 19. November öffnen wir unser Seminar zu einer öffentlichen englischsprachigen Diskussionsveranstaltung rund um das Thema:
19. November 19:00-20:00
Jugendgästehaus Brigittenau, Adalbert Stifter Straße 73, 1200 Wien
Facebook-Veranstaltung dazu hier

„Picturing the Global South: The Power Behind Good Intentions“ wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des Förderprogramms „Erasmus+“ finanziert.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

erasmus_logoaustrianagency

SCI Training of Trainers

ToT Antwerpen 2015

Melanie Balaz
ToT Antwerpen 2015

Bericht von Melanie Melanie Balaz

Eine intensive Woche in der gelernt wird wie man lernt, wie man einen Trainingsplan erstellt, einen Workshop organisiert, welche Methoden man für diesen wählt, an welchen Kompetenzen man als Trainer arbeiten kann und wie Gruppendynamik funktioniert und sich entwickelt. Wir erstellten und hielten unsere eigenen Workshops, gaben uns gegenseitig Feedback, arbeiteten an unseren Präsentationsskills. Wir waren, eine internationale Gruppe aus Polen, Österreich, Italien, Bulgarien, Catalonia, Finnland, Ungarn, Irland, Kroatien und Belgien. Gemeinsam sind wir für Free Hugs auf die Straße gegangen, haben gebouldert und das Antwerper Nachtleben erkundet, zahlreiche Spiele gespielt, bulgarisch getanzt, international gegessen, Filme gedreht, die Schokoladenfabrik neben dem SCI Hauptsitz für Gratis Schokolade besucht und viel gelacht. Dank je wel, für ein großartiges Training!

NFE at the Mirror

NFE at the Mirror Erfahrungsbericht zu unserer "Tool Fair" in Wien von 6.-9. November 2014.

Doesn’t matter which training, conversation or everyday life situation you’re in: Always be prepared to get hit by an emotional bus!”

Gemeinsam mit dem „Pool of Trainers and Facilitators“ des SCI waren wir von 6. bis 9. November 2014 Gastgeber für das Seminar „Non-formal Education (NFE) at the Mirror“ in Wien. Bei dieser ersten „Tool Fair” lernten die 31 Teilnehmer/innen aus 11 Ländern (Spanien, Ungarn, Bulgarien, Hong Kong, Österreich, Belgien, Großbritannien, Malaysien, Polen, Italien und Russland), wie man nicht-formelle Bildung und Lernmethoden in Projekten einsetzen kann, tauschten Methoden aus und erfuhren, wie man Wissen auf unkonventionelle Weise vermitteln kann – und dass man nicht immer nur auf PowerPoint und Frontalvortrag zurückgreifen muss.

„NFE at the Mirror“ wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des  Förderprogramms „Erasmus+“ und vom Jucker Mauderli Fund finanziert.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

erasmus_logoaustrianagency

European Rivers Parliament – Brüssel, 8.-14. Juli 2015

Sei dabei und rette Flüsse und Seen auf EU-Ebene! Fahre mit Generation Earth (WWF) und SCI Österreich im Juli nach Brüssel zum European River Parlament und diskutiere mit EU-Entscheidungsträgern deine Anliegen zum Gewässerschutz. Um mitzumachen, musst du vorher in einen Fluss in deiner Nähe springen.

IMGP1386_klDie „Big Jump Challenge“ ist eine Kampagne, bei junge Menschen in ganz Europa in Flüsse in ihrer Umgebung springen und damit mediale Aufmerksamkeit für den Schutz und den Zustand der Flüsse Europas zu erreichen. Wasserkraftwerke, Kanalisierungen und Verschmutzungen durch Fabriken und Landwirtschaft zerstören Ökosysteme an Flüssen in ganz Europa. Der SCI Österreich und Generation Earth (WWF) haben bereits mehrfach derartige Sprünge an der March und der Donau gemacht, um auf Naturschutzprobleme an der March in Niederösterreich aufmerksam zu machen (siehe z.B. Bild rechts).

jump4rivers2015 ist ein entscheidendes Datum für die europäischen Flüsse. Die sogenannte „Wasserrahmenrichtlinie“ sieht seit Jahren vor, dass alle europäischen Flüsse bis zu diesem Jahr einen „guten“ Zustand haben müssten – davon sind wir aber weit entfernt und das Europäische Parlament verschiebt diese Frist in die ferne Zukunft.

Von 8. bis 14. Juli 2015 findet deshalb in Brüssel mit dem „European Rivers Parliament“ ein Treffen europäischer Jugendlicher statt, die sich für den Schutz der Flüsse einsetzen wollen. Sei mit dabei! Vor Ort hast du die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit Naturschützern, Politikern und anderen aktiven Jugendlichen zu kommen. Der SCI kann gemeinsam mit Generation Earth (WWF) die sechs Engagiertesten mit Wohnsitz in Östereich zum Rivers Parliament verschicken. Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung sind dabei über das Förderprogramm Erasmus+ abgedeckt.

Teilnahmebedingungen

Willst du einen Sprung organisieren und brauchst Unterstützung oder Ideen, wie der Sprung aussehen könnte? Melde dich bei uns unter thomas@sci.or.at und valentin.lechner@live.de!

Bewerbung

Du kannst dich bis zum 29. Mai für das European Rivers Parliament bewerben. Wir benachrichtigen dich noch am 29. Mai, ob du teilnehmen kannst.

[easy_contact_forms fid=12]

NFE at the Mirror

Verfasst von Katharina Zussner

Am 06.11.2014 war es soweit – das SCI Training „NFE at the mirror“ startete. NFE at the mirror wurde vom SCI Österreich zusammen mit dem Pool of Trainers organisiert und wurde von Erasmus finanziert. NFE steht für Non-Formal Education oder Nicht-Formelle Bildung.

Was ist Non-Formal Education?

DSC01844_klIch bezeichne Non-Formal-Education einfach als eine Art des Lernens. Formal Education ist das was in der Schule, in Universitäten und anderen Institutionen Anwendung findet. Hier gibt es spezielle Lernziele und das Lernen folgt einer starken Struktur (Hausaufgaben, Noten). Power Point Vorträge sind ein gutes Beispiel für Formal Education. Non-Formal Education ist eine andere Art des Lernens. Hier geht es darum Wissen auf unkonventionelle Weise zu vermitteln. Non-Formal Education ist interaktiv und kann überall durchgeführt werden (Hostel/Pub/Straße…).

Wie schaut also so ein Training aus? Zuerst einmal zur Gruppe. Insgesamt waren wir 31 Teilnehmer aus 11 verschiedenen Ländern. Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen haben sich im Namen von Non-Formal Education in Wien zusammengefunden um voneinander zu lernen. 31 Menschen heißt auch 31 verschiedene Namen. Wie man sich die merken soll? „Schuhe ausziehen“, hieß es gleich einmal. Dann auf Sesseln herumbalancieren und sich in alphabetischer Reihenfolge aufstellen – ohne dabei zu sprechen natürlich. Diese Kennenlernspiele sind bereits Teil von Non-Formal Education und es ist erstaunlich wie wirkungsvoll sie sind.

Zu den Workshops

DSC01817_klEinige der Teilnehmer organisierten einen Workshop und präsentierten verschiedene nicht-formelle Lernmethoden. Jeden Tag gab es vier Workshops wobei wir uns für zwei entscheiden mussten. Danach wurden vom Pool of Trainers neue Methoden vorgestellt und getestet.
Ich besuchte die Workshops „Brain-friendly teaching“, „Theater – Act or Think“, „Theater of the oppressed“ und „Explode your fear“.

Eine kurze Zusammenfassung der Workshops

Brain-friendly teaching

Wie lernt unser Gehirn und was bedeutet Lernen für uns? Anfangs wählten wir eine Kunstkarte aus und mithilfe der Karte definierten wir was Lernen für uns bedeutet. Auf meiner Karte war ein leicht geöffnetes Tor zu sehen. „Lernen bedeutet neue Räume zu entdecken“, meinte ich. Ganz anders die Kinder in der Schule. Laut einer Studie bedeutet Lernen für die Mehrheit der Kinder Noten, Langeweile, Druck und Pflicht. Eine Übung mit Pfeilen zeigte uns wie das ist, wenn rechte und linke Gehirnhälfte gleichzeitig aktiv sind. Zum Schluss überlegten wir uns wie man am besten lernt und machten dazu Plakate.

Theater – Act or Think und Theater of the oppressed

DSC01834_klIm Workshop „Theater – Act or Think“ lernten wir dass Theater auch Körperausdruck ist und dass wir unserem Körper mehr vertrauen können als unserem Gehirn. Als Michelangelo formten wir Skulpturen und brachten verschiedene Emotionen zum Ausdruck. Als Skulptur stellten wir diese Emotionen dar und fühlten sie. Im Workshop „Theater of the oppressed“ machten wir ebenfalls Übungen zur Körpererfahrung . Dieser Workshop beschäftigte sich im Besonderen mit den Themen Gewalt und Konfliktsituationen. Wir stellten uns eine Person vor die sich in einer schwierigen Situation befindet, brachten ihre Gefühle in einer Körperhaltung zum Ausdruck und stellten Konfliktsituationen nach.

Explode your fears

Wie der Name schon sagt ging es in diesem Workshop um Ängste und wie man sie überwinden kann. Im ersten Teil des Workshops schrieben wir unsere Ängste auf einen Ballon und warfen diesen in die Luft. Ängste wurden vorgelesen (nicht die eigenen) und es entstand eine offene Gesprächsrunde in der jeder etwas zu den verschiedenen Ängsten sagen konnte. Im zweiten Teil mussten wir an eine Situation oder Aufgabe denken die für uns unangenehm ist und vor der wir uns fürchten. Dann wurde uns Zeit gegeben um diese Angst zu bewältigen. Ich persönlich entschied mich vor der Gruppe zu singen. Nachdem ich diese Angst überwunden hatte fühlte ich mich total erleichtert und gestärkt.

Neben den Workshops gab es verschiedene Diskussionen. So zum Beispiel gab es eine Debatte rund um das Thema „Youth exchange“. „Did youth exchange kill the voluntary star?“ war die Frage. Dabei ging es nicht so sehr um das Thema sondern hauptsächlich um die Methode und darum wie eine Diskussion gestartet werden kann.
Bei der Tool Fair wurden aber nicht nur Methoden ausgetauscht, auch Vernetzung spielte eine wichtige Rolle. Das Zusammentreffen war eine gute Möglichkeit um von anderen zu lernen und neue Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Denn wie uns die Tool Fair beweist kann aus jeder Idee ein Feuerwerk entstehen. Die Samen für die nächsten Projekte wurden gesät und am Ende verließen wir das Hostel mit einem Koffer voller Werkzeuge.

“Non Formal Education – At the Mirror” – 6.-9.11.2014 Vienna

Verfasst von Sarah Dürnberger

DSC_0772_klSo, hier in aller Kürze, mein Erfahrungsbericht zu den letzten paar Tagen am NFE- Training:

Für alle Unwissenden kurz zusammengefasst um was es bei der ganzen Sache eigentlich ging, hier kurz aus der Beschreibung zitiert:

„Bei diesem Training, das der SCI Österreich gemeinsam mit dem Pool of Trainers des SCI organisiert, lernen die Teilnehmer/innen, wie man nicht-formelle Bildung und Lernmethoden in Projekten einsetzen kann, Wissen auf unkonventionelle Weise vermitteln kann und nicht immer nur auf PowerPoint und Frontalvortrag zurückgreifen muss. Wir tauschen Methoden, Erfahrungen und Inspiration aus!“

DSC01734_klSoweit, so gut. Was mir besonders gefallen hat ist die internationale Komponente die das Ganze hatte. Verschiedenste Leute mit unterschiedlichen Hintergründen, Alter, Lebenslagen arbeiten total offen und unvoreingenommen zusammen, scheuen es nicht aus sich raus zu gehen und jeder ist bereit etwas von sich preis zu geben.
Genau darauf haben auch die verschiedenen Workshops basiert, die uns zur Teilnahme offen gestanden sind: Finde mehr über dich selbst heraus! Beispielsweise im „Explore your Fear“ Workshop, oder auch bei so manchen schauspielerischen Übungen.
Was allerdings keinesfalls ein Muss war – wer es lieber rationaler mag hat auch genügend Möglichkeiten gehabt sich in Diskussionen einzubringen und durch verschiedenste unkonventionelle Methoden, zu einer Fragestellung oder Problemermittlung zu gelangen.
Auf jeden Fall gab es eine große Vielfalt an Workshops, sowie unterschiedliche WorkshopleiterInnen – kurz gesagt: Jede Einheit ist etwas Neues auf uns TeilnehmerInnen zu gekommen!DSC01698_kl

Für mich war das Seminar ein Sammeln an verschiedenen „Tools“ die ich gerne in meinem späteren Berufsleben, sowie im Alltag ausprobieren möchte.
Allerdings finde ich die subtile Komponente noch spannender: Also das über sich selbst lernen: „Wie reagiere ich eigentlich auf eine gewisse Situation?!“, „Kommunikation – kann man wirklich erwartete Reaktionen als Selbstverständlich voraussetzen?!“
Ich glaube, dass einem vieles erst in so mancher Lebenslage bewusst wird und dann ist es bestimmt hilfreich eine ähnliche Situation vielleicht schon mal in Form eines solchen „Tools“ durchgespielt zu haben, bzw. seinen Horizont einfach für so manches erweitert zu haben.
DSC01811_klIch beende meinen Bericht mit einem Zitat das ich zufällig am Training aufgeschnappt habe und ich nicht so schnell vergessen werde:

„Doesn’t matter which training, conversation or everyday life situation you’re in: Always be prepared to get hit by an emotional bus!”

Danke!

Teilnehmer/innen für internationales Seminar in Wien gesucht (6.11.-9.11.2014)

Wir suchen noch nach 8 Teilnehmer/innen für unser Seminar „Non-Formal Education at the Mirror“, das wir in Zusammenarbeit mit dem SCI Pool of Trainers von 6. bis 9. November 2014 in Wien organisieren. Dabei geht es uns darum, junge Menschen, die sich beim SCI engagieren und engagieren wollen, weiterzubilden. Mehr Infos und Anmeldung siehe unten. Bei Fragen einfach eine Mail an office@sci.or.at schreiben! Noch 4 freie Plätze! Genügend Anmeldungen erhalten!

Das Training wird von der Europäischen Kommission im Rahmen der Förderschiene ERASMUS+ unterstützt.

Infos

Worum geht es? Bei diesem Seminar lernen die Teilnehmer/innen, wie man nicht-formelle Bildung und Lernmethoden in Projekten einsetzen kann, Wissen auf unkonventionelle Weise vermitteln kann und nicht immer nur auf PowerPoint und Frontalvortrag zurückgreifen muss. Wir tauschen Methoden, Erfahrungen und Inspiration aus!

Wer nimmt daran teil? Insgesamt wird es 33 Teilnehmer/innen aus Polen, Bulgarien, Italien, dem Vereinigten Königreich, Spanien, Ungarn, Rumänien, Russland, Frankreich, Malaysien, Sri Lanka und Hongkong geben. Für in Österreich lebende Teilnehmer/innen haben wir 8 Plätze.

Wo findet das Seminar statt? Im Jugendgästehaus Brigittenau im 20. Bezirk Wiens.

Was sind Teilnahmevoraussetzungen? Du solltest motiviert sein, dich mit dem Thema auseinanderzusetzen und das Gelernte nachher in Projekten mit dem SCI oder anderswo umzusetzen. Du solltest am gesamten Seminar teilnehmen und Grundkenntnisse des Englischen haben.

Was kostet mich das Seminar? Unterkunft und Verpflegung in Wien werden dir zur Verfügung gestellt, ebenso 70% der Kosten für deine An- und Abreise.

[easy_contact_forms fid=6]

Leadership Training in Lviv Wonderland!

SVIT UkraineVerfasst von Nathalie Binder

From 4th to 10th of may I was given the chance by SCI Austria to participate in the „Leader in Volunteerland“ – training in beautiful Lviv, Ukraine! The aim and topic of the training was to prepare us to lead future international youth and volunteer projects, like SCI workcamps.

In this intensive week full of workshops, presentations and get togethers I learnt probably more about interculturality, group dynamics and leadership than I would have in any normal classroom. The wide range of different nationalities created a unique opportunity to exchange our previous experiences, ambitions and future plans in Volunteerland, as well as getting to know each other. Our two trainers Julia and Mauro, took great care of all of us and created an exciting, varied and demanding program. I did not only take home new knowledge about workcamp coordination and group dynamics, but also new friendships, nice memories and – of course- Vodka!!

Seminar zu Volunteering in Konfliktregionen

Verfasst von Magdalena Nagele

Vom 20.-27.1. durfte ich als eine von knapp 30 TeilnehmerInnen das internationale TrainingsseminarVolunteering for peace – Capacity building in conflict regions“ in Barnstorf (Deutschland) besuchen. 

SAM_4447bErmöglicht wurde das Seminar durch den SCI Deutschland, SCI Italien, SCI Ungarn, Volunteers‘ Centre Zagreb, Utilapo Network, No More War und CR Teams sowie die finanzielle Unterstützung der European Youth Foundation des Europarats.

Die Zielgruppe des Trainings waren Trainer, denen die notwendigen praktischen Fähigkeiten, das know-how und die Kompetenzen vermittelt werden sollten, um Freiwillige auf den Einsatz in Konfliktregionen vorbereiten zu können, Betroffene aus Konfliktregionen, sowie Personen, die selbst als Volunteers in Konfliktregionen zu gehen planten.

Bereits durch diese Mischung an verschiedenen Zugängen zur Thematik war die Möglichkeit für einen fruchtbaren Austausch gegeben, selbiger wurde aber durch die interkulturelle Besetzung des Seminars besonders gefördert:

Die Teilnehmer und Trainer stammten aus Albanien, Ägypten, Belgien, Deutschland, Großbritannien, Italien, Kroatien, Nigeria, Pakistan, Serbien, Spanien, Schweiz, Sri Lanka, Tschechien, und Ungarn. Die Länder ebenso wie die Menschen waren unterschiedlich mit Konflikten in Kontakt gekommen: gewähltermaßen oder biografisch bedingt unfreiwillig, und ebenso verschieden hinsichtlich Dauer und Intensität.

Für uns bedeutete dies ein vielfältiges und sich im Laufe der Woche ständig erweiterndes Bild von Konflikten und dem Umgang mit selbigen. Jeder war bereit, seine Erfahrungen und Gedanken zu teilen, – was gerade bei sehr persönlichen Schilderungen ja nicht selbstverständlich ist und gerade deshalb aber so bereichernd und auch zusammenschweißend – sodass oft viele Perspektiven im Raum standen, und sich der eigene Standpunkt teilweise näher zu anderen hin verschob, wenn Aspekte aufkamen, die einem selbst nicht in den Sinn gekommen waren, wie etwa durch die eigene „westliche Brille“.

SAM_4602bUntergebracht waren wir im freien Tagungshaus Eine-Welt-Werkstatt, ein nicht nur farblich kunterbuntes, einladendes Haus, das gleich bei der Ankunft Wohlfühl-Faktor verströmte. Im Erdgeschoß waren die Küche, ein Aufenthaltsraum sowie 3 kleinere Nischen mit Tisch, auf welche wir dann zurückgriffen, wenn die Gruppe in Kleingruppen aufgeteilt wurde.

Zusätzlich hatten wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen weiteren Raum, die „Arena“: ein Turnsaal, der viel Raum für Aktivitäten wie beispielsweise Rollenspiele bot, und zudem einen zwischendurch angenehmen Tapetenwechsel bedeutete.

Die Schwerpunkte des Seminars waren:

  • Austausch von Erfahrungen und Ideen bezüglich Konfliktarbeit
  • Kriegspsychologie,u.a. nationales Stereotyping, Vorurteile, Gruppenprozesse…
  • Die Rolle der Medien
  • Die Rolle der Volunteers: was kann getan werden, was soll vermieden werden – Sicherheit, Rolle, Verantwortung, Möglichkeiten und Grenzen
  • Psychologische Supervision
  • Die Rolle des SCI in der Freiwilligenarbeit in Konfliktregionen
  • Schreiben eines Manuals

Der Wochenablauf war im Vorhinein relativ offen, um möglichst viel Freiraum für alles sich Ergebende zu lassen, und den Teilnehmern flexibel Raum zu geben, sich immer wieder aktiv einzubringen. Vorgegeben waren nur einzelne Module, alles andere ergab sich dann vor Ort, ermöglicht dadurch, dass die einzelnen Teilnehmer nach der erhaltenen Teilnahmebestätigung schon dazu aufgefordert worden waren, „Material“, im reellen oder ideellen Sinne, vorzubereiten und mitzubringen.

Der grobe Ablauf sah in etwa so aus:

Wir frühstückten um 8:30, und starteten eine Stunde später mit der ersten Session, welche sich täglich um Psychologisches drehte.

Nach einer Kaffeepause oder einem Energizer ging es weiter mit Präsentationen von Fallstudien (Beispiele: Ghettoisierung der Roma in Serbien, Umgang mit letzteren als Minderheit in Tschechien, Empowerment-Projekte in Sri Lanka) oder Rollenspielen.

Mittagessen (13:30) wurde ebenso wie das Abendessen (18:30) für uns zubereitet, es gab immer reichlich zu essen und schmeckte stets vorzüglich, auch wurde den verschiedenen Essensstilen/-gewohnheiten Rechnung getragen: es gab auch vegetarisches und veganes Essen.

Am Nachmittag standen zumeist workshops am Programm, wir erstellten auch ein Manual für Trainer, welche Volunteers bei ihren Einsatz in Konfliktregionen betreuen, um die erarbeiteten Inhalte und Einsichten festzuhalten. Ein Nachmittag war frei, um Bremen zu besuchen.

Die Abende waren frei, nicht selten führten wir die im Laufe des Tages entbrannten Diskussionen fort, denn es schien nie genug Zeit zu sein, um Debatten angemessen zu Ende zu führen, da alle Themen ineinandergriffen, und es somit stets eine Herausforderung war, einen abgrenzenden Schlussstrich zu ziehen.

Abgesehen von der Erschöpfung hatten wir immer lustige Abende, irgendwann waren die ernsten Themen vom Tisch, und wir saßen in einer gemütlichen Runde beisammen und lachten viel. Am Ende der Woche gab es auch einen internationalen Abend, zu welchem jeder Spezialitäten aus dem eigenen Land mitgebracht hatte, und teilweise auch Tänze und Musik miteinander geteilt wurden.

Als sich die Woche dem Ende zuneigte, waren wir als Gruppe richtig zusammengewachsen, und hatten alle den Wunsch, in Kontakt zu bleiben. Am liebsten wären wir noch ein paar Tage ohne Programm beisammen gewesen, um uns jenseits von Konfliktthematiken kennenzulernen.

Auf jeden Fall war es eine sehr intensive, lehrreiche Woche, von der ich viel mitnehmen durfte, und einerseits dankbar um die inhaltliche Bereicherung bin, aber es ebenso zu schätzen weiß, einige Menschen kennengelernt zu haben, die mir nun nahe stehen.

EFD-Seminar in Georgien

Verfasst von Carina

Das dritte Ost-West-Inklusionsprojekt zum Thema „EVS Included Seminar – Making EVS Better“ fand von 11. November 2013 bis 17. November 2013 in Tbilisi/Georgien statt. Das Seminar war dabei ein Mix aus Evaluation, Study Visit und Bildung von Partnerschaften mit Fokus auf den Europäischen Freiwilligendienst (EFD). Die TeilnehmerInnen haben rückwirkend die letzten 7 Jahre des „Jugend in Aktion“-Programmes betrachtet und bereits einen kleinen Einblick auf die Neugestaltung in Form des Erasmus+ erhalten. Ziel war es vor allem, die Qualität der Inklusionsprojekte und der Kooperation zwischen den Programmländern und Osteuropa und der Kaukasusregion zu evaluieren. Um einen Einblick in das Leben der VolontärInnen und Aufnahmeorganisationen zu bekommen, wurden in diesem Zusammenhang einige Organisationen in Georgien besucht und dabei gab es auch die tolle Möglichkeit, die Freiwilligen bei ihrem On-Arrival-Training einen Tag lang zu begleiten und sich mit ihnen auszutauschen.

Organisiert wurde das Training von der österreichischen Nationalagentur und SALTO Inclusion.