“Non Formal Education – At the Mirror” – 6.-9.11.2014 Vienna

Verfasst von Sarah Dürnberger

DSC_0772_klSo, hier in aller Kürze, mein Erfahrungsbericht zu den letzten paar Tagen am NFE- Training:

Für alle Unwissenden kurz zusammengefasst um was es bei der ganzen Sache eigentlich ging, hier kurz aus der Beschreibung zitiert:

„Bei diesem Training, das der SCI Österreich gemeinsam mit dem Pool of Trainers des SCI organisiert, lernen die Teilnehmer/innen, wie man nicht-formelle Bildung und Lernmethoden in Projekten einsetzen kann, Wissen auf unkonventionelle Weise vermitteln kann und nicht immer nur auf PowerPoint und Frontalvortrag zurückgreifen muss. Wir tauschen Methoden, Erfahrungen und Inspiration aus!“

DSC01734_klSoweit, so gut. Was mir besonders gefallen hat ist die internationale Komponente die das Ganze hatte. Verschiedenste Leute mit unterschiedlichen Hintergründen, Alter, Lebenslagen arbeiten total offen und unvoreingenommen zusammen, scheuen es nicht aus sich raus zu gehen und jeder ist bereit etwas von sich preis zu geben.
Genau darauf haben auch die verschiedenen Workshops basiert, die uns zur Teilnahme offen gestanden sind: Finde mehr über dich selbst heraus! Beispielsweise im „Explore your Fear“ Workshop, oder auch bei so manchen schauspielerischen Übungen.
Was allerdings keinesfalls ein Muss war – wer es lieber rationaler mag hat auch genügend Möglichkeiten gehabt sich in Diskussionen einzubringen und durch verschiedenste unkonventionelle Methoden, zu einer Fragestellung oder Problemermittlung zu gelangen.
Auf jeden Fall gab es eine große Vielfalt an Workshops, sowie unterschiedliche WorkshopleiterInnen – kurz gesagt: Jede Einheit ist etwas Neues auf uns TeilnehmerInnen zu gekommen!DSC01698_kl

Für mich war das Seminar ein Sammeln an verschiedenen „Tools“ die ich gerne in meinem späteren Berufsleben, sowie im Alltag ausprobieren möchte.
Allerdings finde ich die subtile Komponente noch spannender: Also das über sich selbst lernen: „Wie reagiere ich eigentlich auf eine gewisse Situation?!“, „Kommunikation – kann man wirklich erwartete Reaktionen als Selbstverständlich voraussetzen?!“
Ich glaube, dass einem vieles erst in so mancher Lebenslage bewusst wird und dann ist es bestimmt hilfreich eine ähnliche Situation vielleicht schon mal in Form eines solchen „Tools“ durchgespielt zu haben, bzw. seinen Horizont einfach für so manches erweitert zu haben.
DSC01811_klIch beende meinen Bericht mit einem Zitat das ich zufällig am Training aufgeschnappt habe und ich nicht so schnell vergessen werde:

„Doesn’t matter which training, conversation or everyday life situation you’re in: Always be prepared to get hit by an emotional bus!”

Danke!