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Jahresbericht 2016

waldhuettl2016Hier findest du alle Camps die der SCI 2016 in Österreich organisiert hat.

Der SCI hat 2016 insgesamt 32 Freiwillige erfolgreich zu Camps vermittelt.

85 Menschen aus dem Ausland nahmen an den von uns organisierten Camps teil. Fünf in Österreich lebende haben ein Workcamp in Österreich besucht.

hallstatt-thumbDie Freiwilligen kamen aus folgenden Ländern: Spanien, Russland, Tschechien, Italien, Österreich, Serbien, Türkei, Ukraine, Hong Kong, Japan, Korea, Belgien, Deutschland, Kroatien, Irland, Slowenien, Bulgarien, Finnland, Frankreich, Ungarn, Portugal, Schweden, Slowakei, Taiwan, Vietnam

In Österreich lebende sind mit uns in folgende Länder gereist: Island, Österreich, Schweiz, Belgien, Tschechien, Deutschland, Spanien, Finnland, Kroatien, Irland, Italien, Luxemburg, Portugal, Serbien, Tansania

schnau2_bearbSCI Freiwillige nahmen an folgenden internationalen Fortbildungen teil:

„Laboratory for Tools and Skills for Peace Builders“ Seminar, Griechenland, Athen

„Building Bridges: Training Course on Working with Asylum Seekers and Refugees“, Schweiz, Genf

“Los Otros: How to prepare young people to deal with their own stereotypes” Seminar, Spanien, Madrid

 

 

2016 hat der SCI zwei Menschen bei ihrem Long Term Volunteering (LTV) Einsatz begleitet: England, Japan.

c) M. Gross

Green Belt Camp 2016 – eine Rückschau

c) G. PfundnerDas Grüne Band Europa beinhaltet einerseits eine vielfältige Naturlandschaft, da entlang der ehemaligen Ost-West-Grenze zahlreiche naturnahe Landschaften erhalten geblieben sind. 

Zur Erhaltung der vielfältigen Natur- bzw. Kulturlandschaft entlang des Grünen Bandes Europa ist naturschutzfachliche Pflege unumgänglich. Dieses erfolgt meist in Form von händischer Pflege.

Der SCI und der Naturschutzbund Niederösterreich organisieren seit Jahren gemeinsam dieses Workcamp. Jugendliche aus Österreich, Tschechien aber auch anderen Ländern am Grünen Band Europa wurden eingeladen, gemeinsam bei der Pflege wertvoller Biotope am Grünen Band mitzuarbeiten.
Beim gemeinsamen Arbeiten können grenzüberschreitende Freundschaften geschlossen
werden. Interkulturelles Lernen wird gezielt gefördert, passiert aber auch ganz nebenbei.

c) U. Göttke-KrogmannDas Greenbelt-Workcamp fand vom 20. bis zum 25. September 2016 statt. Es nahmen sechs Teilnehmer*innen im Alter von 18 – 26 Jahren statt. Die Herkunftsländer waren Österreich, Italien, Tschechien und Russland. Die Ehrenamtlichen waren am Campingplatz der Gemeinde Poysdorf untergebracht. Es gab die Möglichkeit dort zu zelten, es stand aber auch ein Aufenhaltsraum zur Verfügung.

Gekocht wurde meist gemeinsam, es gab aber auch die eine oder andere Einladung durch zu einem Mittagessen oder einem Heurigen-Besuch und sogar die Einladung zu einem am offenen Feuer gegrillten Lamm.

c) G. PfundnerZusätzlich zu den Pflegeeinsätzen wurde den Ehrenamtlichen ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm geboten. Dabei wurden  sowohl Naturschutzfachliche Themen als auch die Geschichte des Grünen Band Europas näher gebracht.

Jeweils im Frühling lädt der Naturschutzbund zum Tageseinsatz im selben Gebiet. Bei Interesse schau dich bei den Wochenendaktionen um.

Waldhüttl

Valentine im WaldhüttlWaldhüttl is a wonderful place to discover in Innsbruck. It is a place of tolerance, acceptance and sharing, where people sing and dance instead of fighting.

This house, previously a center of resistance during WWII, welcomes people who are often excluded and for whom life is not always easy: Roma people, asylum seekers, pilgrims, locals and others created together a little piece of paradise where they can feel home. Everyone participates in the renovation of the house, the community’s well-being, the garden and the animals’ care.

During two weeks in July 2016, thirteen volunteers from Austria, France, Japan, Russia, Serbia, Spain, South Korea, Taiwan and Turkey met in Waldhüttl to actively participate in building Peace. We worked hard and happily under the sun and the rain, to create an accessible path for wheelchairs to the community garden, using traditional techniques to build a solid and aesthetic wall made of wood, soil and stones, meant to last for the next generations. Additionally, we painted the walls of the animal stable with chalk to isolate it better, learned how to make stairs to access the outdoor chicken house, repaired some fences, prepared a raised bed garden for handicapped people following the principles of permaculture, planted flowers and aromatic herbs, removed invasive plants, organized a sport event with Roma people and refugees, took part in a Roma festivity and organized a human library with the next door neighbour-refugees.

We also had the opportunity to make an alternative tour of Innsbruck, following the social areas rather than the touristic paths, experiment Acro-yoga, discover the wonderful mountains surrounding Innsbruck, pick up mushrooms, cook and eat world recipes, play a lot of games, dance till the sun rises and learn how to notice, respect and appreciate cultural differences.

Valentine im Waldhütl 2The main outcome of this workcamp was to inspire youngsters from different corners of our world to become engaged and active citizens. No matter the road the participants choose afterwards, they hopefully developed a wide curiosity for others, a strong will to participate in civil society through volunteering, activism or even just a certain way of living, the ability to reflect and the desire to learn. We, as participants, understood that before being a refugee, a Roma, a Cameroonese citizen or a Muslim, we are all human beings with feelings, dreams and challenges. We also grasped the importance of caring for each other and acting for change. Last but not least, we experienced the following philosophy: “most of the time, we think we help others but we are actually learning ourselves.”

Valentine

Vergangene Workscamps 2016

Wir danken der Bundesjugendvertretung für die finanzielle Unterstützung für die Umsetztung für unsere Workcamps 2016!JahrDerJugendarbeit

 

 

 

nachhaltigkeitsfest10. bis 21. Juni 2016, Autonomous and Sustainable Festival, Payerbach, Niederösterreoch. Das Festival hatte den Fokus Nachhaltigkeit und sozialer Inklusion. Es ging unter anderem um Permakultur, Naturkosmetik, Sharing Economy und vieles mehr. Mehr erfahren!

 

 

egol201613. bis 26. Juni 2016, Education Garden of Life, Graz
Der Erfolg des Camps letztes Jahr hat uns bestätigt. Auch dieses Jahr arbeiteten wir mit dem Babaji-Haus zusammen und halfen bei Garten- und Renovierungsarbeiten im Haus. Gleichzeitig lernten die internationalen Freiwilligen vom alternativen pädagogischen Konzept “Bildungsgarten des Lebens”.

 

10.-24. Juli 2016, China meets Hallstatt, Hallstatt, Oberösterreich
Das UNESCO-Weltkulturerbe Hallstatt wurde in China als Kopie nachgebaut. Österreichische Freiwillige vom SCI und vom Alpenverein arbeiteteten gemeinsam mit einer Gruppe chinesischer Freiwilliger an Arbeiten am Schutzwald rund um die Gemeinde Hallstatt.
Schau dir ein Video vom Camp hier an.

 

waldhuettl201610. – 24. 7. 2016, Freshn up Waldhüttl, Innsbruck, Tirol
Die internationalen Gruppe von Freiwilligen aus  zehn Ländern arbeiteten in einem Wohn- und Kulturprojekt in Innsbruck mit. Lies im Erfahrungbericht nach wie es war.

 

 

pathsofpeace2-201618. 7. – 31. 7. 2016, Paths of Peace (July), Kötschach-Mauthen (Kärnten)
Freiwillige aus verschiedenen Ländern arbeiteteten gemeinsam an einem Kriegsschauplatz zwischen Österreich und Italien aus dem Ersten Weltkrieg – und das mitten in den Bergen. Die ehemalige Route dient heute als Friedensweg, der Nationen verbinden soll, anstatt sie zu trennen. Mehr Info hier!

 

schnau4_klein31.7. – 20.8. 2016, Renovation and gardening in the Waldorf School Schönau, Schönau an der Triesting, Niederösterreich
Hier unterstützten die Teilnehmer*innen die Instandhaltung der Waldorfschule Schönau an der Triesting, die eine weiträumige Grünfläche und einige Gebäude umfasst. Mehr Information  hier.

 

wachau-thumb

31.7. – 13.8. 2016, Wachau Volunteer, Naturpark Jauerling-Wachau, Eckartsau, Niederösterreich
Freiwillige aus verschiedenen Ländern arbeiteteten auch dieses Jahr wieder gemeinsam im Weltkulturerbe Wachau auf steilen Trockenrasen und Orchideenwiesen. Es ging dabei um Landschaftspflege wie Mähen, Rechen und Abtransport des Mähgutes. Details hier!

 

pathsofpeace20161. 8.- 14.8.2016, Paths of Peace“ (August), Kötschach-Mauthen (Kärnten)
Freiwillige aus verschiedenen Ländern arbeiteteten gemeinsam an einem Kriegsschauplatz zwischen Österreich und Italien aus dem Ersten Weltkrieg – und das mitten in den Bergen. Die ehemalige Route dient heute als Friedensweg, der Nationen verbinden soll, anstatt sie zu trennen. Mehr Informationen über das Camp findest du hier.

wfp2016

10.-21.8.2016, Wikipedia for Peace 2016: Environmental Justice
Zum zweiten Mail fand dieses Camp in Kooperation mit Wikimedia Österreich statt. Das Ziel das Wissen im Internet für möglichst viele Menschen verfügbar zu machen galt auch hier. Ehrenamtliche aus aller Welt trafen zusammen um Artikel in iheren Landessprachen zu verfassen, verbessern, anzulegen. Lies nach wie es war.

 

donauauen21.8. – 3.9. 2016, Volunteering in the National Park Donau-Auen, Orth an der Donau, Niederösterreich
Bereits zum Dritten mal fand dieses Camp in Kooperation mit dem Nationalpark Donau-Auen statt. Inmitten der wunderschönen Auenlandschaft zwischen Wien und Bratislava betrieben die Teilnehmer*innen Naturschutz durch das Entfernen von Neophyten, Totholz-Verbreitung und das Entfernen alter Einrichtungen. Mehr Info hier.

 

thayatal201628. 8. – 10. 9. 2016, Volunteering Thayatal, Wachau and Donau-Auen
Revitalisierungsarbeiten in drei zusammenhängenden Nationalparks. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen uns und Wachau Dunkelsteinerwald Regionalentwicklung. Mehr Information zu diesem Camp findest du hier.

 

Poysdorf4_kl20. – 25. 9.201, Green Belt Camp Northern Weinviertel /South Moravia, Poysdorf (Niederösterreich)
In diesem Jahr setzten wir unsere Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Niederösterreich fort und mähten gemeinsam Kreuzenzian-Wiesen im Weinviertel, um zum Erhalt einer seltenen Schmetterlingsart beizutragen. Erfahrungsbericht 2016

 

biotopeinaction2016

25.9. – 2.10. 2016, Biotope in Action, Innsbruck (Tirol)
Das Mühlauer Fuchsloch ist eine Naturoase im Innsbrucker Stadtgebiet. Teiche, Tümpel, Wasserläufe, verschiedenste Wiesen- und Waldtypen sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Erholungsraum für den Menschen. Wir arbeiteten bei der Erhaltung der Naturoase mit. Hier findest du mehr Information.

 

 

 

Two days in Moosbrunn through a volunteer’s eyes

Wochenendaktion im Nationalpark Donauauen

One mission: Mow the reed and moor grass of a nature reserve (Brunnlust) belonging to Naturschutzbund NÖ and rake up the cut plants to free the area. The main aim: Conserve the balance of this very special eco-system by allowing other plants to grow again.

Wochenendaktion im Nationalpark DonauauenLearnings and experiences: Learning how to use a traditional scythe and the modern motorised version of a scythe was as tiring as playful. Do you remember how driving the garbage truck or the lawn-tractor was the top of your dreams as a kid? Most of us still have this buried desire to crash and destroy but, for a good reason, we learned how to quiet it as we turned into adults. Here I was allowed to let this desire come back to life as it was for a good cause! Learning about the local beavers and seeing their piece of work was the best way to understand how sustainability also relies on a compromise between and within species, a compromise between different needs and objectives. Interacting with the volunteers outside of the “working hours” was a good opportunity to play games beyond language barriers, to revive childhood memories while sleeping on these thick gymnastics’ mattresses at the local elementary school, to discuss critically about the pros and cons of organic food and which systemic and behavioural changes should accompany the organic products’ movement, etc.

Many surprises: Putting your political convictions aside, it was a pleasant surprise to see the mayor sweat a bit next to us, showing that no matter which party you belong to, you can still have some passions and goals in common. As the only (official) foreigner, I was particularly touched by the efforts of everyone to speak in English, independently from their age. One Austrian volunteer even came to me and said “thanks to you, everybody is asking me if they can speak German to me!” A spontaneous proof of cultural sensitivity!

Wochenendaktion im Nationalpark DonauauenComing home with good memories: Besides the muscle pain and the dirty rain boots, I came back home with a wide feeling of satisfaction to have directly participated in a useful project, with memories of laughter while seeing my boots filling with the dark water as I stepped in the wrong place and then helping others wringing their soaked socks as they fell in the same trap.

A final goal: repeat this experience next year!

Valentine Costa

Erfahrungsbericht Study Camp “Memoric – Heroes of peace and pacifism remembered” 2015

Verfasst von Hanna Rask

This year collaboration of SCI Österreich and its long-term partner organization Dolomitenfreunde got a new addition to the yearly work camps in Carinthian Alps: the very first World War 1-themed study camp was organized in Kötschach-Mauthen, Carinthia in July. My EVS-volunteer project with Dolomitenfreunde being also supported by SCI, I got a privileged opportunity to follow this new kind of collaboration as a “part-time participant” besides by work in the war museum of Dolomitenfreunde in Kötschach.

In mid-July, a group of 11 young Austrians and Italians settled at Fit&Fun youth hostel in Mauthen for 10 days in order to learn about the history of World War 1 with the emphasis on their home countries and other topics related, such as pacifism, heroism and national borders. The camp was part of the SCI’s campaign Memory beyond Rhetoric, which aims at remembrance of WW1 and raising awareness about the history of pacifist movement in Europe and the diversity of perspectives concerning issues like war, peace and heroes.

The collaboration with Dolomitenfreunde and the camp took place mainly through the Museum which not only shares with SCI and the study camp the purpose of peace education, but also provided the camp with unique resources when it came to information, material and expertise about WW1. The whole group visited the museum on the very first day of their program to get an overview about the WW1 events in the area. Everyone being filled with the enormous load of information from the permanent exhibition, it took yet another visit later to see the special exhibition and to get more deeply engaged with artistic aspects of war.

From the educational point of view, an important aspect of the study camp was to let the participants learn not only by being given workshops and educational sessions, but also by giving them to other people. The first opportunity for that took place when the group of SCI volunteers working in the open-air museum of Dolomitenfreunde up in the mountains visited us in the village. Timelines, map puzzles, quizzes and games got a positive reception, and the best part was of course to get to know with these new people from six different countries. At the end of the camp the group also organized a workshop for the local community, which turned into a bit of improvisation – the program was planned mainly for an audience of younger people with not that much knowledge about the war history, so there was some confusion in the air when the small audience turned out to consist only of people with more age and knowledge than us. Eventually the expected roles where turned upside-down, the locals sharing their expertise with us instead the other way around.

The life during the camp in itself was no doubt an experience for all of the participants: spending 10 days intensively together with a multinational- and cultural group had its ups and downs from the new, emerging friendships to occasional language- or cultural barriers. Those days required flexibility from everyone when it came to decision making within the group. Disagreements or misunderstandings happened at times, was it about the type of cheese to be provided with pasta or just about time schedules or division of tasks. Especially for the youngest participants the camp was also both an experience of excitement and a test of independence while being far from home in a completely different environment. Some hypocrisy may, though, be noticed here in-between the lines – participating only part-time, I had myself the opportunity to take some breath of the intense socialization by sneaking to sleep at home and “relaxing” part of the day in the Museum.

Once more back to educational point of view. I find that the area around Kötschach-Mauthen provided the camp group with a unique scene for learning about WW1 events and life of the time. It definitely gave the participants some more concrete touch concerning the dates on a timeline and names of the battles to first see the huge collection of original photos and remained material items in the Museum, and later to walk in the middle of the remains of trenches, caverns and fortifications up in the mountains. A colorful addition were also the pieces of local “oral history” heard during the community workshop and the guided tour in the Museum.

This Finnish addition thanks and bows (as we say in Finland) the camp group, SCI and Dolomitenfreunde for the educational and entertaining 10 days.

More Information about Memoric

 

Pflegeeinsatz Naturdenkmal Brunnlust

IMGP0947smlDatum: 4. – 5. 3. 2016 (Freitag und Samstag)

Ort: Moosbrunn im Bezirk Wien-Umgebung in Niederösterreich. Mit der Bahn ca. 20 Minuten von Wien entfernt.

Die Brunnlust bei Moosbrunn ist seit 1983 als Naturdenkmal ausgewiesen und ist einer der wichtigsten Kernbereiche des Natura-2000-Gebiets der Feuchten Ebene im Wiener Becken. Zahlreiche gefährdete und seltene Tier- und Pflanzenarten kommen in der Flachmoorwiese vor. Um die Moorwiese zu erhalten, muss sie von Hand abschnittsweise gemäht werden. 2015 half der SCI erstmals bei der Erhaltung mit und auch 2016 wird dies weitergeführt. Mehr zur Brunnlust erfährt  man hier und hier.

Gruppengröße: 10 SCI-Freiwillige + einige lokale Freiwilige

IMGP0925smlArbeit: Gemeinsam mit dem Naturschutzbund Niederösterreich mähen wir die wertvollen Flachmoorwiesen der Brunnlust, um die dort vorkommenden seltenen Pflanzenarten zu erhalten. Bei Vorkenntnissen mit Mahdarbeiten können wir mit der Motorsense arbeiten, ansonsten geht es um Zusammenrechnen und Abtransport des Mahdguts.

Studienteil: Wir werden vom Naturschutzbund mehr über das Ökosystem Niedermoor erfahren und ein Biberrevier besuchen.

Ablauf: Treffpunkt am Fr., 4. 3. 16 ist der Bahnhof Gramatneusiedl um 9:29 (Zug von Wien-Hauptbahnhof ab 9:14). Wir werden dann mit dem Auto abgeholt und am Sa., 5. 3. 16 gegen 17:00 wieder zum Bahnhof gebracht (Abfahrt ab Gramatneusiedl um 17:26, Ankunft in Wien ca. 18:00). Reisekosten sind selbst zu übernehmen.

Unterkunft: Turnsaal der Volksschule Moosbrunn. Bitte Schlafsäcke und Unterlegsmatten mitbringen. Duschmöglichkeit vorhanden.

 Verpflegung: 2x Mittagsjause, Frühstück und 1x Abendessen wird zur Verfügung gestellt.

Mitzunehmen: Unbedingt Gummistiefel oder andere hohe, wasserundurchlässige Schuhe mitnehmen – wir arbeiten in einem Niedermoor, es wird also sehr nass. Arbeitshandschuhe, wenn möglich, und natürlich der Witterung angepasste, warme und wasserfeste Arbeitskleidung. Schlafsack, Schlafmatte und Handtuch. Eventuell auch trockene Ersatzkleidung.

Green Belt Camp 2015

Foto: Jana Forsthuber
Foto: Jana Forsthuber

Mach mit beim Workcamp „Green Belt Camp Northern Waldviertel“ in Niederösterreich von 22. bis 27. September und hilf in einer internationalen Gruppe von Freiwilligen dabei, gefährdete Trockenrasen und damit auch eine seltene Schmetterlingsart zu erhalten!

Der Naturschutzbund Niederösterreich bemüht sich um die Erhaltung seltener Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten. Eines der Projekte des Naturschutzbundes ist die jährliche Pflege der Trockenrasen in Poysdorf im nordöstlichen Weinviertel, auf denen der Kreuzenzian wächst. Derartige Wiesen sind ein seltenes und wichtiges Habitat für den Kreuzenzian-Ameisenbläulin (Phengaris rebeli), der in Österreich stark gefährdet ist.

Foto: Gabriele Pfundner
Foto: Gabriele Pfundner

Du arbeitest dabei für die Dauer des Workcamps gemeinsam mit anderen SCI-Freiwilligen bei der Mahd der Wiesen: ihr mäht die Wiesen, tragt das geschnittene Gras zusammen und helft so, einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz zu leisten. Aufgrund der internationalen Herkunft der TeilnehmerInnen wird im Projekt Englisch gesprochen. Wenn du einen Wohnort in Österreich hast, entstehen für dich dabei keinerlei Kosten für Unterkunft und Verpflegung, lediglich die Reise von Wien nach Poysdorf und zurück musst du selbst bezahlen.

Es ist möglich, an diesem Workcamp und gleich im Anschluss am Workcamp „Biotope in Action“ (27. September bis 4. Oktober) in Innsbruck teilzunehmen.

Teilnahmebedingungen

  • Du bist mindestens 16 Jahre alt
  • Grundkenntnisse in Englisch
  • Du kannst für die ganze Projektdauer des Workcamps teilnehmen (22. bis 27. September)

Bei Fragen einfach bei uns unter office@sci.or.at melden!

Memory beyond Rhetoric: Paths of Peace Study Camp

2015 gilt als Erinnerungsjahr des Ersten Weltkriegs. Da der SCI direkt nach den Gräueln dieses Krieges gegründet wurde, wurde die internationale Kampagne “Memory beyond Rhetoric” (mitbegründet vom Europe for Citizens Programme) ins Leben gerufen. In unterschiedlichen Study Camps treffen sich in diesem Jahr Freiwillige aus ehemaligen verfeindeten Ländern, um gemeinsam über die Grausamkeiten des Krieges zu sprechen, den Mythos des heldenhaften Soldaten kritisch zu analysieren und um über heutige Auswirkungen des Krieges zu sprechen.

Memory Beyond Rethoric 2015 - copyright: Valerie Weidinger

Memory Beyond Rethoric – copyright: Michaela Sohorz

Das Study Camp des SCI Österreich fand in Kötschach-Mauthen (Kärtnen) statt, also sich in unmittelbarer Nähe zu den ehemaligen Stellungen österreich-ungarischer und italiensicher Soldaten.

Die 12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Italien und Österreich machten das Study Camp zu einem bilateralen. Die Freiwilligen forschten selbständig über den Ersten Weltkrieg und lernten durch Methoden non-formaler Bildung. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an den belebten Diskussionen teil, kreierten ihr eigenes Lehrmaterial und tauschten ihre Ideen in offenen Prozessen aus.

Zu Beginn wurden Teambuilding-Spiele unternommen, um die Gegend gemeinsam zu erkunden und die Arbeit zu verteilen, die notwendig für das Zusammenleben war (Kochen, Putzen, etc.).

Als ersten Schritt konstruierten die Freiwilligen eine Zeitleiste zum Ersten Weltkrieg. In einem weiteren Schritt fügten sie die wesentlichen Ereignisse der italienisch-österreichischen Front hinzu und diskutierten über diese Ereignisse im Detail.

Da der SCI kurz nach dem Ersten Weltkrieg gegründet wurde, legten wir einen Schwerpunkt auf die Geschichte und Verbindung des SCI zum Ersten Weltkrieg. Wir machten außerdem Fotos, einen Social Media Report und sammelten Ideen zu Friedensarbeit im Allgemeinen. Pazifismus während und nach dem Krieg war ein besonders wichtiges Themenfeld. In tiefgreifenden Diskussionen analysierte die Gruppe Friede und gewaltfreie Bewegungen. Des weiteren veranstalteten wir einen Filmabend mit Filmen, die zum Thema passten. In einem Workshop zu Menschenrechten und zu geografischen Karten wurden die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs genauer untersucht. Ein Fokus wurde dabei auf Kriegspropaganda gelegt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalteten selbst Propaganda-Flyer, um die Thematik besser zu verstehen. Im Zuge dessen besuchten wir auch eine Sonderausstellung im Museum der Dolomitenfreunde, welche „Kunst im Krieg. Krieg in der Kunst“ zum Titel hatte. In einem anderen Workshop sprachen wir über Helden und Heldinnen sowie deren Konstruktion und Dekonstruktion. Heldenhafte Personen von Friedensbewegungen wurden auch analysiert. In einem Workshop über Erinnerung und Gedächtnis diskutierten wir über nationale Heldengeschichten, die Medien von Erinnerungsarbeit und Gedächtnisgruppen. Wir besuchten zudem das Museum 1914-18 der Dolomitenfreunde, wo wir eine geführte Tour machten. An einem Nachmittag lernten wir über männliche und weibliche Rollenbilder im Ersten Weltkrieg indem wir Begriffspaare in einem kleinen Theater darstellten. Unsere Freiwilligen trafen außerdem die Gruppe des anderen SCI-Workshops, die am Kleinen Pal das Openair Museum in Stand halten und hielten einen Workshop über den Ersten Weltkrieg für sie. Das gesammelte Wissen des Camps wurde in einem öffentlichen Abschlussevent der lokalen Bevölkerung im Rathaus präsentiert.

Michaela Sehorz

Campkoordinator*innen 2018 gesucht

Hast du Lust, im Sommer zwei bis drei Wochen lang ehrenamtlich eine internationale Gruppe auf einem unserer österreichischen Workcamps zu koordinieren? Bist Du interessiert an gemeinnützigen Projekten, interkulturellem Austausch, am Zusammenleben und -arbeiten in einer Gruppe? Brauchst Du ein anrechenbares Praktikum für Dein Studium? Du bist aufgeschlossen gegenüber anderen Kulturen, ein Organisationstalent und möchtest neue Menschen kennen lernen? Bei Fragen bitte einfach eine Mail an uns schreiben!

Rahmenbedingungen

Als ehrenamtliche*r Campkoordinator*in in Österreich trägst du selbst keine Kosten für Verpflegung, Unterkunft, Teilnahme und SCI-Mitgliedschaft. Lediglich die Reisekosten musst du selber bezahlen. Du erhältst von uns eine Ausbildung zu verschiedenen Themen (Rollen in Workcamps, Gruppendynamik, Konfliktlösung, Verhalten im Notfall usw.).

Voraussetzungen:

  • mindestens 18 Jahre alt
  • gute Deutsch- und Englisch-Kenntnisse
  • Vorerfahrung mit Workcamps und/oder Gruppen-/Jugendarbeit

Für einzelne Workcamps gibt es weitere Voraussetzungen (siehe unten).

Verfügbare Workcamps

Wachau Volunteers – Youth for Nature in Wildnissgebiet Dürrenstein, von 19.07 bis 11.08.2018 – (Niederösterreich)
Wachau Volunteers – Youth for Nature in Wienerwald, von 25.08 bis 08.09.2018 –(Niederösterreich)
Paths of Peace,  von 14.07 bis 28. 7. 2018 – Kötschach-Mauthen (Kärnten)
Freiwilligenarbeit im Nationalpark Donau-Auen un Nationalpark Thayatahl, von 27.8. bis 10.9.2018 (Niederösterreich)
The garden of Life, von 16.06 bis 30.06 (Niederösterreich)