Schlagwort-Archive: Freiwilligenprojekt

Workcamps in Portugal 2017

 

Das westlichste Land der EU. Immer eine Worckamp-Reise wert!

Camp in Portuagal

Youth Together: The Workcamp You Don’t Want to Miss 17-25. Juni 2017, nahe Lisabon

Into the Wild Feira 27. Juni – 5. Juli 2017, Santa Maria da Feira

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Incluwork 3.-14. Juli 2017, Beja

Famalicão Makeover Volunteer Spot 3.-14. Juli 2017, Famalicão

Recreate Natural Leisure Spaces 3.-14. 7. 2017, Casa do Povo in São Bartolomeu de Messines

Mehr Workcamps in Portugal findest du hier!

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Dringend! Freiwillige*r gesucht: EFD Projekt in der Schweiz!

Zirkus Lollypop, Lüen-Schweiz, sucht einen deutschsprachigen EFD Freiwilligen zwischen 18 und 30 Jahren nach.  Beim Projekt handelt es sich um einen Wanderzirkus, der wöchentlich seinen Standort in der Schweiz wechselt und zusammen mit Kindern aus Schulen und anderen Standorten Zirkusnummern einstudiert, um am Ende der Woche vor den Eltern der Kinder eine Vorstellung durchzuführen.

Seit 1994 besteht der Schweizer Wanderzirkus Lollypop aus dem Kanton Graubünden, der zu einer innovativen Plattform für verschiedene Aktivitäten im Bereich Kinder- und Jugendkultur herangewachsen ist. Tausende von Kindern und Jugendlichen standen bereits in der Zirkusmanege des Lollypops. Lollypop bietet Zirkusprojekte für Schulen, Kindergärten, pädagogische Institutionen, Transitzentren und Gemeinden an und tourt jedes Jahr von März bis August durch die Schweiz; im September reisen wir auf der Basis von Freiwilligenarbeit (ausserhalb EVS-Programm, Teilnahme nach Absprache möglich) nach Osteuropa und organisieren Zirkusprojekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche.

Die Unterkunft im Zirkus ist sehr einfach, konkret wohnst du in einem Zirkuswagen und benützt jeweils die sanitäre Einrichtung der Schule, bei der der Zirkus gerade halt macht. Die gemeinsame Küche ist in einem speziellen Zirkuswagen untergebracht. Der Freiwillige wird beim wöchentlichen Auf- und Abbau des Zirkuszeltes mithelfen und sollte dafür genügend kräftig sein.

Anforderung: Du solltest Spass haben mit Kindern zu arbeiten und ihre Ideen und Wünsche respektieren. Der Auf- und Abbau des Zirkuszeltes erfordert einiges an Kraft. Von Vorteil wäre es zudem, wenn du ein Musikinstrument spielst oder anderweitige Talente besitzt, die du im Zirkus einsetzen kannst. Das Zirkusleben kann eine Herausforderung sein (lange Arbeitstage, einfache Wohnbedingungen).

Bewerbungsfrist: Keine. Die Bewerber werden nach Eingang der Bewerbung schnellstmöglich von Zirkusteam per Skype interviewt bis ein geeigneter Kandidat gefunden wurde. Bitte die Bewerbung so bald wie möglich zu uns schicken: langzeit@sci.or.at

Memory beyond Rhetoric: Paths of Peace Study Camp

2015 gilt als Erinnerungsjahr des Ersten Weltkriegs. Da der SCI direkt nach den Gräueln dieses Krieges gegründet wurde, wurde die internationale Kampagne “Memory beyond Rhetoric” (mitbegründet vom Europe for Citizens Programme) ins Leben gerufen. In unterschiedlichen Study Camps treffen sich in diesem Jahr Freiwillige aus ehemaligen verfeindeten Ländern, um gemeinsam über die Grausamkeiten des Krieges zu sprechen, den Mythos des heldenhaften Soldaten kritisch zu analysieren und um über heutige Auswirkungen des Krieges zu sprechen.

Memory Beyond Rethoric 2015 - copyright: Valerie Weidinger

Memory Beyond Rethoric – copyright: Michaela Sohorz

Das Study Camp des SCI Österreich fand in Kötschach-Mauthen (Kärtnen) statt, also sich in unmittelbarer Nähe zu den ehemaligen Stellungen österreich-ungarischer und italiensicher Soldaten.

Die 12 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Italien und Österreich machten das Study Camp zu einem bilateralen. Die Freiwilligen forschten selbständig über den Ersten Weltkrieg und lernten durch Methoden non-formaler Bildung. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an den belebten Diskussionen teil, kreierten ihr eigenes Lehrmaterial und tauschten ihre Ideen in offenen Prozessen aus.

Zu Beginn wurden Teambuilding-Spiele unternommen, um die Gegend gemeinsam zu erkunden und die Arbeit zu verteilen, die notwendig für das Zusammenleben war (Kochen, Putzen, etc.).

Als ersten Schritt konstruierten die Freiwilligen eine Zeitleiste zum Ersten Weltkrieg. In einem weiteren Schritt fügten sie die wesentlichen Ereignisse der italienisch-österreichischen Front hinzu und diskutierten über diese Ereignisse im Detail.

Da der SCI kurz nach dem Ersten Weltkrieg gegründet wurde, legten wir einen Schwerpunkt auf die Geschichte und Verbindung des SCI zum Ersten Weltkrieg. Wir machten außerdem Fotos, einen Social Media Report und sammelten Ideen zu Friedensarbeit im Allgemeinen. Pazifismus während und nach dem Krieg war ein besonders wichtiges Themenfeld. In tiefgreifenden Diskussionen analysierte die Gruppe Friede und gewaltfreie Bewegungen. Des weiteren veranstalteten wir einen Filmabend mit Filmen, die zum Thema passten. In einem Workshop zu Menschenrechten und zu geografischen Karten wurden die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs genauer untersucht. Ein Fokus wurde dabei auf Kriegspropaganda gelegt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalteten selbst Propaganda-Flyer, um die Thematik besser zu verstehen. Im Zuge dessen besuchten wir auch eine Sonderausstellung im Museum der Dolomitenfreunde, welche „Kunst im Krieg. Krieg in der Kunst“ zum Titel hatte. In einem anderen Workshop sprachen wir über Helden und Heldinnen sowie deren Konstruktion und Dekonstruktion. Heldenhafte Personen von Friedensbewegungen wurden auch analysiert. In einem Workshop über Erinnerung und Gedächtnis diskutierten wir über nationale Heldengeschichten, die Medien von Erinnerungsarbeit und Gedächtnisgruppen. Wir besuchten zudem das Museum 1914-18 der Dolomitenfreunde, wo wir eine geführte Tour machten. An einem Nachmittag lernten wir über männliche und weibliche Rollenbilder im Ersten Weltkrieg indem wir Begriffspaare in einem kleinen Theater darstellten. Unsere Freiwilligen trafen außerdem die Gruppe des anderen SCI-Workshops, die am Kleinen Pal das Openair Museum in Stand halten und hielten einen Workshop über den Ersten Weltkrieg für sie. Das gesammelte Wissen des Camps wurde in einem öffentlichen Abschlussevent der lokalen Bevölkerung im Rathaus präsentiert.

Michaela Sehorz

Freiwilligenarbeit in Japan 2016

Verteiler für Projekte in Japan: Wenn du Interesse hast, Infos zu Workcamps und Langzeitprojekten in Japan per Mail zugeschickt zu bekommen, trage dich in unseren Verteiler ein.

Der SCI Japan organisiert seit Jahrzehnten internationale Freiwilligenprojekte in Japan und verschickt japanische Freiwillige auf Projekte in der ganzen Welt. Wir möchten hier einige vorstellen, die dieses Jahr noch nach Teilnehmenden suchen.

言葉より行動によって平和を!

Free Kids Village

Das „Free Kids Village“ ist eine Organisation im kleinen Dorf Takato in der bergigen Präfektur Nagano, die Kindern und Jugendlichen ein Leben abseits der urbanen Hektik Japans ermöglichen will. Die Betreiber/innen des Projekts haben daher Pflegekinder (u.a. Kinder, die durch den Tsunami in der Präfektur Fukushima 2011 verwaist sind) aufgenommen und betreiben einen kleinen Selbstversorgerbauernhof in einem über 100 Jahre alten, traditionellen Haus. Zu Ferienzeiten kommen Familien und Kinder aus ganz Japan für einige Tage in das Free Kids Village, um auf dem Hof mitzuleben und ein ruhigeres Leben zu führen.

11205564_817150795029815_9053429313919235431_nWORKCAMP – Internationale Freiwillige helfen jedes Jahr im Sommer im Rahmen eines zweiwöchigen Workcamps bei alltäglichen Arbeiten mit. Für die Feiern rund um das O-Bon-Fest entfernen die Freiwilligen die Ufervegetation vom kleinen Fluss, der durch Takato fließt, und gestalten Freizeitprogramm für Kinder in der Einrichtung. Datum für das Workcamp 2016 folgt bald!

freekidsvillage_klLANGZEITEINSATZ (LTV) – Es ist möglich, zwischen März und November auch länger (2 bis 6 Monate) beim Free Kids Village mitzuarbeiten. Auch hier hilft man bei anfallenden Arbeiten in der Landwirtschaft und der Kinderbetreuung. Dabei erhalten Langzeitfreiwillige auch 10.000 Yen Taschengeld und sind über den SCI versichert.

Kanazawa Farm

Yoko Kanazawa ist vor 20 Jahren von Tokyo nach Tochigi gezogen, um dort eine Biolandwirtschaft ohne chemische Düngemittel zu starten. Sie hält über 100 Enten, die Unkraut in den Reisfeldern fressen, und 400 Hühner, die circa 200 Eier am Tag legen. Seit 2003 unterstützen SCI-Freiwillige den Bauernhof.

WORKCAMP – Neben dem Unkrautjäten, der Ernte und der Fürsorge für die Hühner des Hofes geht es beim Workcamp auch um Haushaltsarbeiten und andere Hofarbeiten – in der internationalen Gruppe. Datum für das Workcamp 2016 folgt bald!

LANGZEITEINSATZ (LTV) – Es ist möglich, auch länger (2 bis 6 Monate) bei der Kanazawa Farm mitzuarbeiten. Neben den auch für das Workcamp anfallenden Tätigkeiten geht es hier auch um die Koordination von Wochenend-Workcamps auf dem Bauernhof. Dabei erhalten Langzeitfreiwillige auch 10.000 Yen Taschengeld und sind über den SCI versichert.

Workcamp im Nationalpark Donau-Auen

Verfasst von Nathalie Binder

IMG_9866_klHeavily packed with things like rubber boots, sunglasses, laptop and sleeping bag I arrived at the campsite in Eckartsau, a tiny village in the heart of the Danube National Park. The sun was shining and when we (taxi driver and me) picked up the participants from the train station everybody was happy to be welcomed by the shining sun.

At the beginning we are still a bit cautious with each other, but after some ice breaker games the atmosphere is more relaxed and the foundations for the next two weeks are laid. At the campfire we get to know each other, chat and exchange our experiences.
Our first working day starts off with an introduction of our partners from the National Park Donau-Auen and then we finally hop on our bikes and cycle to our working destination. The bikes were our main means of locomotion those two weeks – we drove to the working spots, but also used them for excursions to nearby villages. Only for the trip to Bratislave we took a bus 😉

IMG_0001_klThe work in the woods was exciting and meditating at the same time. We worked together, helped out each other and experienced nature in its purest form. While some wandered around the woods to look for animals like deer or turtles others enjoyed nature while having a nap in the grass. The cooperation with the foresters, nationalpark rangers and the staff from the Park and the forestry agency was based on an equal level and sympathy.

IMG_9916_klAlso we were lucky to work in the mating season of the deer!! This means that you hear the majestic bellowing of the stags (“shouting of the mal deer”) everywhere in the Nationalpark.
After the two weeks on the bikes and a pretty impressive increase of velocity some of us, who were complaining about them in the beginning were now quite sad to leave them behind and go by bus. Who needs a motorized vehicle when you have two functioning legs?