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Picturing the Global South: The Power Behind Good Intentions

foto1Gemeinsam mit dem „Pool of Trainers and Facilitators“ des SCI veranstalteten wir von 14. bis 21. November 2015 das Seminar „Picturing the Global South: The Power Behind Good Intentions“ in Wien.

Viele europäische Freiwillige haben guten Absichten, wenn sie an Freiwilligenprojekten im Globalen Süden teilnehmen wollen (wie etwa unserem Nord-Süd-Austausch-Programm). Die Freiwilligen wollen „helfen“, wo Hilfe gebraucht wird, sie wollen „andere“ Kulturen kennenlernen und ein anderes Leben leben als das, das sie gewohnt sind. Wie reflektieren Freiwillige aber über postkoloniale Machtstrukturen, die hinter gewissen Ideen von „Entwicklung“ stecken? Sehen sie Länder des Globalen Nordens als gleichwertig mit Ländern des Globalen Südens, bewusst oder unbewusst? Was bedeutet es, einen unterschied zwischen reich und arm, modern und traditionell, entwickelt und entwickelnd zu machen? Fragen sie sich, warum in manchen Teilen der Welt „Hilfe“ gebraucht wird – und was hat das mit ihrem eigenen Leben zu tun?

fotopsgood5Diesen und mehr Fragen sind wir im Rahmen des Seminars gefolgt, um den Diskurs rund um Freiwilligenarbeit im Globalen Süden mit einem macht- und normkritischen Ansatz auch in unsere Organisation zu holen – und andere Organisationen zu motivieren, ebenfalls einen so kritischen Umgang wie möglich zu pflegen. Im Rahmen des Seminars haben wir auch eine öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema organisiert.

Die SeminarteilnehmerInnen haben gemeinsam ein Toolkit verfasst, das die Ergebnisse des Seminars zusammenfasst, Methoden zur Vorbereitung von Freiwilligen bei Nord-Süd-Einsätzen sowie viele kritische Denkanstöße vereint. Download des Toolkits hier!

„Picturing the Global South: The Power Behind Good Intentions“ wurde von der Europäischen Kommission im Rahmen des  Förderprogramms „Erasmus+“ finanziert.

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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