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2014 steht im Zeichen der Klimagerechtigkeit

Der SCI wird 2014 Create a Climate for Peace, eine internationale Kampagne zum Thema Klimagerechtigkeit, starten. Zahlreiche Projekte zum Thema werden auf der ganzen Welt umgesetzt. In Österreich werden wir uns in Schulen mit dem Thema auseinandersetzen, unsere Freiwilligenarbeit auf ökologische Kriterien abstimmen und eine Jugendbegegnung zum Thema organisieren. Mehr Informationen zu den geplanten Aktionen werden wir im Laufe der kommenden Wochen bekanntgeben.

Wir leben in einer Zeit, in der sich die ganze Welt auf neue Klimabedingungen einstellen muss. Dass diese großen Einfluss auf das Zusammenleben der Menschen hat, ist weitbekannt. Jedoch sind es vor allem jene, die am wenigsten zur Klimaerwärmung beigetragen haben, die die Rechnung dafür zahlen muss. Die reichen Industrieländer sind die Hauptverursacher des Problems, sind aber besser auf Naturkatastrophen vorbereitet, während Menschen in Ländern mit geringerem Einkommen am meisten Schaden durch Flut, Erdbeben und andere Katastrophen erhalten. In den betroffenen Ländern sind es wiederum vor allem marginalisierte Gruppen (indigene Bevölkerung, arme Menschen, Frauen usw.), die mehr unter dem Klimawandel leiden als andere. Diese Unterschiede zwischen den Opfern und den Verursachern des Klimawandels sind alles andere als gerecht.

Früher oder später treffen uns die Auswirkungen des Klimawandels jedoch alle. Kohlenstoffdioxid (CO2) beispielsweise, das meist als Indikator für den Anstieg der Erderwärmung genommen wird, hat heute einen Rekordwert von 400 ppm (parts per million) in der Luft. Entscheidungen, die wir heute tätigen, haben einen massiven Einfluss auf das Klima der Zukunft. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Entscheidungen mit einem nachhaltigen Bewusstsein treffen.